Seelenreise
Ich lies eine Medium eine Reise in meine Seele unternehmen.Ihre Erzählung dessen, was sie sah und erlebte, zeichnete sie auf.
Nur einen kleinen Ausschnitt aus der einstündigen Erzählung habe ich hier verwendet.
Out of Place
„Der Wechsel von einem Zustand in den Anderen, das Verschwinden von Etwas und das sich gegenseitige Beeinflussen von gleichzeitig Vorhandenem, wenn einem solches interessiert, dann befasst man sich ohne Scheu mit Sterben und Tod. Und wenn sich dieses Interesse mit der Beobachtung verbindet, dass unser Empfinden und Denken u.a. durch aktuelle Massenmedien so stark beeinflusst wird, dass kaum mehr ein subjektives, individuelles Empfinden und Denken möglich scheint, dann kann eine Arbeit wie die von OUT OF PLACE entstehen.
Die Arbeit besteht aus mehreren Ebenen:
1. Wolfgang und ich, real auf der Eisfläche.
2. Die Tonspur mit den „letzten Worten“ verschiedenster Individuen, von mir gelesen.
3.Den Musikpassagen, erstellt mit industriell vorproduzierten Musikversatzstücken, welche überall auf der Welt ihre Anwendung finden.
4. Sowie persönlichen Erzählungen von Wolfgang und mir zu Sterben und Tod, welche das Publikum ab CD Playern mit sich herumtragend abspielen konnte.
Es entstand eine Gratwanderung zwischen dem persönlichsten, intimsten was jedem Menschen widerfahren wird: Seinem Sterben, sowie dem was an Überhöhung und Banalisierung in unserer öffentlichen und globalisierten Zeit damit geschieht.“
Alles und der ganze Rest
Jurybericht
Einzelne Bereiche des grossen Raums sind ausgeleuchtet, aus Lautsprechern ertönt Vogelgezwitscher, ein grossformatiges Kindergesicht wird an die Wand projiziert. Andreas Stäuble und Wolfgang Lauber betreten die Szenerie und beginnen als zwei Männer unterschiedlichen Alters eine Art Tanz: Wie ein Schattenpaar evozieren sie Momente der Erinnerung, der Abhängigkeit, drücken Angstgefühle aus, deuten Kommendes und Gewesenes an. Ein gesprochener Text aus dem Off bildet den Soundtrack zu ihren Bewegungen. Die Stimme eines alten Mannes erzählt aus dem Leben, wobei eigentliche Inhalte fehlen und wir einer Ansammlung von allgemein gültigen Füllworten begegnen. Mit grosser Achtung und Zärtlichkeit sowie respektvoller Würde erzählt die Performance vom Lauf des Lebens mit all seiner Schwere, Erbärmlichkeit und Belanglosigkeit, Stäuble nimmt sich Grosses von Beckettschem Ausmass vor. Die Jury schätzt den Mut zum Thema sowie die geglückte Umsetzung und verzeiht der Performance Momente des leisen Pathos. Vor allem die Präsenz der beiden Performer in ihrem Zusammenspiel mit dem Text überzeugt und berührt.
Die Monster der Nacht erklärten mir die Welt_die Erwachsenen nur den Rest.
Eine Auseinandersetzung mit der Kindheit und dem Erwachsenwerden sollen.
Du Raum Du_Du Ereignis Du
Stäuble/ Chiervo in der Vorstadt Galerie, Basel 1988
Eine Anrufung des Ortes als Raum und der Menschen vor Ort als Ereignis
Performativer Auftritt als Wahrsager bei „Totentanz“
Im Plastik-Totenschädel konnten die Besucher: innen kleine Gegenstände durcheinander mischen und auf einem kleinen Tischchen ausleeren. Im Vorfeld definierte ich die Bedeutung der einzelnen Gegenstände und deutete ihre Lage zueinander als die Lebenssituation der betreffenden Personen. Sowohl ich, als die Personen, wahren jeweils über den Wahrheitsgehalt überrascht.
Performance mit Hansjörg Marti,
Gemeinsam entstandene Arbeit zu Schmerz, Liebe, Sehnsucht mit Lichtbildern und Lichtprojektionen, selbständig fahrbaren Schaumstoff-Objekten von Hansjörg und einer Tonspur mit Erzählungen und Musikteilen.